Marco Tschirpke: „Empirisch belegte Brötchen“

Der Dichter und Kabarettist Marco Tschirpke wundert sich immer wieder über die moderne Welt und seine Zeitgenossen. Bei der Buchpremiere von „Empirisch belegte Brötchen“ begeisterte der diesjährige Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises sein Publikum mit lyrisch-musikalischen Variationen aus Versen, Aphorismen und hitverdächtigen Onelinern. Wie man sich das vorzustellen hat? Wir waren dabei und haben Ausschnitte des Abends im Video festgehalten. 

 

 


Das Buch

Was der Espresso für Kaffeeliebhaber, ist Marco Tschirpkes Wortkunst für die übersättigte Kabarettwelt: hochkonzentriert, schwarz, kurz und wirksam. Doch Obacht: Mit seinem neuesten Band zieht Tschirpke seinen Lesern das Zwerchfell über die Ohren. Seine Gedichte und Geschichten über das Absurde im Alltäglichen fangen meist harmlos an, biegen dann aber um die Ecke und führen in Abgründe – oder enden in grotesken Paradoxien. Ein Panoptikum der Pointen – erhellend, bezaubernd, meisterlich komponiert. Oder, wie der Dichter es selbst formuliert: „Kurz zu sein: ein Meilenstein.“

 

„Empirisch belegte Brötchen“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage.

Hier können Sie Marco Tschirpke live erleben. 

 

Marco Tschirpke

Marco Tschirpke

Marco Tschirpke wurde 1975 in der DDR geboren. Seit 2003 steht er mit seinen Gedichten und den sog. Lapsusliedern auf der Bühne und gewann seither zahlreiche Kleinkunstpreise, u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis. Jenseits der Kabarettbühne liegt der Schwerpunkt seiner Aktivitäten in der Vertonung der Gedichte von Peter Hacks und in der Nichtvertonung der Gedichte von Günter Grass.

Foto: © Erik Neumann

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