LitSoundtrack: »Garten, Baby!« von Christine Zureich

Our house, it has a crowd. There’s always something happening and it’s usually quite loud … Wenn die BewohnerInnen in Christine Zureichs „Garten, Baby!“ sich auf einen Song einigen müssten, dann wäre es wohl „Our House“ von Madness. Was die Autorin außerdem hört, wenn sie an Doro, Rob, Fred, Lore, Sibel, Zeus und Merle aus der Drübkestraße denkt, teilt sie mit uns in ihrem LitSoundtrack zum Roman. 

 


Das Buch

Doro und ihr Freund Rob haben, wovon andere träumen: ein Stück Natur mitten in der Großstadt. Dass die beiden Mittdreißiger im Hinterhof ihres Mietshauses Zucchini ernten können, verdanken sie Fred, Texaner, Ex-GI, leidenschaftlicher Hobbygärtner. Alle Hausbewohner sind Teil seines Projekts. Es wird geliebt und gestritten in der Drübkestraße 13, jemand stirbt und ein neuer Mieter zieht ein, es gibt einen Ehekrach und einen kuriosen Fund zwischen den Rosen, und auch Cousine Pippa aus Berlin kommt zu Besuch und erklärt, warum der Stadtgarten kein »Urban Garden« ist (zu ordentlich und »nicht vertikal genug«).

So unterschiedlich die Hausbewohner sind, in ihrem Garten fühlen sie sich mit der Natur und miteinander verbunden, ihr »Urban Garden«-Manifest passt in einen einzigen Satz: Wachsen und wachsen lassen.

„Garten, Baby!“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage.

Christine Zureich: Garten ist immer auch der Garten des anderen