„Als es plötzlich klingelte…“ – Martin Schult über Mosche Flinkers Tagebuch

Brüssel 1944: deutsche Soldaten verhaften den 16-jährigen Mosche Flinker und deportieren ihn und seine Familie nach Auschwitz. Am Ende des Krieges überleben nur die fünf Schwestern und Mosches Bruder das Konzentrationslager. Was den Geschwistern von ihrem Bruder bleibt, sind ein paar seiner Habseligkeiten – darunter auch sein Tagebuch. Unser Autor Martin Schult beschreibt in seinem Essay, wie ihm die persönlichen Aufzeichnungen des jugendlichen Mosche dabei helfen, dem damaligen Leid der Juden nachzuspüren. 

von Martin Schult 

 

 

Es war schon fast Mitternacht, als es plötzlich klingelte. Wir erschraken. Wir dachten, dass wir nun abgeholt würden. […] Niemand darf nach neun Uhr abends auf die Straße. In der Nacht des 31. Dezembers wurden nämlich drei deutsche Soldaten getötet. Wenn es die Ausgangssperre nicht gäbe, hätten wir zumindest annehmen können, dass irgendjemand aus Versehen bei uns geklingelt hätte. Mutter griff schon nach ihren Schuhen. Vater sagte: „Wir warten, bis es noch mal klingelt.“ Es wurde aber kein zweites Mal geklingelt. Gott sei Dank ging alles gut. Nur die Angst bleibt. (Mosche Flinker, „Auch wenn ich hoffe“, 7. Januar 1943)

Jeder tote Mensch droht, hinter den gewaltigen Zahlen zu verschwinden

Es herrschte Krieg in Europa und in vielen weiteren Teilen der Welt, als dieser Eintrag in ein Tagebuch geschrieben wurde. Noch bevor dieser zwei Jahre später endete, war schon abzusehen, dass er, der Zweite Weltkrieg, den vorherigen an Zerstörung und Opferzahlen bei weitem übertreffen würde. Aber das alles überschattende Verbrechen jener Zeitperiode kam – in seinem ganzen Ausmaß – erst mit Einmarsch der alliierten Truppen ins Bewusstsein: die 1933 begonnene Verfolgung der jüdischen Bevölkerung und ihre Vernichtung. Von den rund 10 Millionen Juden in Europa und der damaligen Sowjetunion wurden mehr als 6 Millionen von den Nationalsozialisten ermordet, in manchen Ländern hat es nach 1945 kein jüdisches Leben mehr gegeben. Die Zahlen sind zu gewaltig, um sie fassen zu können. Jeder tote Mensch droht, hinter ihnen zu verschwinden.

„Diese schreckliche Katastrophe funktioniert wie ein Verkleinerungsglas. Je größer das Elend, desto kleiner wird alles, womit ich mich beschäftige und was mich umgibt. Kleiner, immer kleiner.“ (22. Dezember 1942)

Der israelische Historiker Saul Friedländer nahm sich in den 1980er Jahren deswegen vor, die Geschichte der Vernichtung der europäischen Juden sowohl mit Hilfe der zahlreich vorhandenen offiziellen Dokumente zu erforschen, als auch explizit die Perspektive der Opfer zu berücksichtigen, nicht nur durch spätere Zeugnisse wie Aussagen vor Gericht, Interviews und Erinnerungen, wie er in „Das dritte Reich und die Juden“ (2006) schreibt, „sondern auch mit Hilfe der ungewöhnlich großen Zahl von Tagebüchern und Briefen“. Die Liste der Aufzeichnungen, die er für diese Darstellung verwendet hat, ist lang. Neben Anne Franks Tagebuch und dem von Victor Klemperer befanden sich darunter weitere, zum Teil in Archiven befindliche Zeitzeugnisse, die durch seine Arbeit erst in den Blick der Öffentlichkeit gekommen sind. Zu seinen Quellen gehörte auch das Tagebuch von Mosche Flinker, einem 1926 in Den Haag geborenen jüdischen Jungen, der im November 1942 nach der Flucht ins vermeintlich sicherere Brüssel aufzuschreiben beginnt, was ihm und seiner Familie widerfährt.

Ich laufe den ganzen Tag herum, ohne etwas zu tun. Vor ein paar Wochen habe ich mich in einer Bibliothek mit hebräischen und jiddischen Büchern angemeldet. Nun lese ich zahlreiche hebräische Werke zu den unterschiedlichsten Themen. Aber all das befriedigt mich nicht. Ich merke, dass ich langsam zugrunde gehe. […] Gerade weil ich es hasse, untätig zu sein, habe ich dieses Tagebuch begonnen, damit ich täglich aufschreibe, was ich getan und an was ich gedacht habe, Dinge dieser Art. (24. November 1942)

Mosche Flinkers Tagebuch 

Mosche Flinkers Tagebuch umfasst einen ungefähren Zeitraum von zwölf Monaten. Er erzählt darin von der Flucht der Familie und ihren Schwierigkeiten, in Brüssel zu einem halbwegs normalen Leben zurückzufinden. Immer wieder kommt Mosche Flinker, der an der Aussicht, nur abwarten zu können, fast verzweifelt, auch auf Alltäglichkeiten zu sprechen, in denen er selbst, aber auch der Leser, eine größere Dimension des Leidens erkennen kann. Des Öfteren geht er zum Beispiel ins Kino, was in jener Zeit in Brüssel für Juden verboten ist. Aber da die Flinkers nicht als Juden gemeldet sind, braucht er keinen Judenstern tragen. Eines Tages läuft im Kino der deutsche Propagandafilm „Jud Süß“.

Was ich dort gesehen habe, brachte mein Blut in Wallung. Als ich herauskam, war mein Gesicht feuerrot. Jetzt weiß ich, was diese Schurken vorhaben, was sie systematisch durchführen wollen. Sie trachten mit Gewalt danach, den Antisemitismus wie eine Injektion den Nicht-Juden zu verabreichen. Als ich den Film sah, musste ich daran denken, was dieser Schuft Hitler in einer seiner Reden gesagt hatte: „Wer auch den Krieg gewinnt, der Antisemitismus wird sich verbreiten, bis es keine Juden mehr gibt.“ Durch diesen Film erkannte ich, wie er sein Ziel erreichen will. Wenn alles so bleibt, wird das Gift bestimmt wirken. (14. Dezember 1942, Mitternacht)

Mosche Flinker darf seine Herkunft nicht zu erkennen geben, auch nicht gegenüber seinen Mitschülern auf einer Schule für Maschineschreiben und Stenographie, die er auf Anraten seines Vaters seit Februar 1943 besucht. In den Passagen des Tagebuchs, in denen er über seine Versuche schreibt, Freundschaften zu finden, liest sich seine Verzweiflung heraus, nicht als ein normaler Junge aufwachsen zu können.

Ich sah, dass der Junge, mit dem ich hergekommen war, die Zeit gut nutzte, indem er mit den Mädchen plauderte. Ziemlich plötzlich hatte er nach ihren Namen gefragt, das heißt nach den Vornamen der „Damen“. Sie nannten sie auch umgehend und wollten dann meinen Vornamen wissen. […] Ich antwortete also auf die Frage: „Ja, mein Name ist …“, noch kurz in Gedanken, „… ich heiße Harry, ja Harry.“ Mir schien, als wäre in diesem Augenblick meine Selbstachtung entsetzlich tief gesunken. (7. April 1943)

Um solchen Gefühlen zu entkommen, flüchtet sich Mosche Flinker immer mehr in die Überzeugung, dass seine Mitschüler ahnungslos seien, dass sie für die Katastrophen, die gerade passieren, kein Interesse zeigen.

Auch wenn ich mich in diesem Kreis immer fremd fühle und ich ihr Leben nichtssagend finde, konnte ich es nicht über mich bringen, sie nicht zu treffen. Im Gegenteil, ich fühlte mich so zu ihnen hingezogen, dass ich keinen Tag mehr ohne sie sein wollte. Heute aber habe ich noch nachdrücklicher erfahren, dass ihre Art zu leben ohne Sinn und Inhalt ist. Also habe ich beschlossen, ihnen von nun an aus dem Weg zu gehen. (14. Juli 1943)

„Wenn ich ihm nun sage, dass ich Jude bin…“

Oft ertappt man sich beim Lesen dabei, dass man sich wünscht, er würde ein Ventil finden, zum Beispiel eine Freundschaft, in der er frei von seinen Problemen und Schwierigkeiten sprechen könnte. Doch selbst bei seinem besten Freund ist ihm dies nicht möglich. Mosche Flinker redet sich das schön.

Wenn ich ihm nun sage, dass ich Jude bin (ich hatte ihm das nie erzählt), mal sehen, ob er dann noch mit mir befreundet sein möchte. Wenn ja, würde das unter den gegenwärtigen Umständen sehr für ihn sprechen. Und auf einmal schoss es mir durch den Kopf: Das ist es, das ist, was du gesucht hast. Wenn du dein Ziel mit Gottes Hilfe verwirklichen kannst, wäre es von seiner Seite aus keine Gunst mehr, um später, bei einem Wiedersehen, mit dir befreundet zu sein. Wenn unser Volk seine nationale Würde zurück erhalten hat, kann von Gunst nicht mehr die Rede sein und wenn wir, Gott stehe uns bei, dass es so weit kommt, an der Spitze der Welt stehen, wird es von mir abhängen, ob wir befreundet bleiben. (8. August 1943)

Gefangen in diesem Doppelleben flüchtet sich Mosche Flinker mit der Zeit immer mehr in zwei nicht reale Welten. Die eine besteht aus seinem früheren Leben in Den Haag, wo er noch ein normaler Junge in einer normalen Umgebung gewesen ist. Er berichtet von seinen Freundschaften zu Lehrern und Mitschülern und von seiner Liebe zu einem Mädchen.

Sie hatte fast nie mit mir gesprochen und ich kaum mit ihr, doch meinte ich bemerkt zu haben, dass sie mich verliebt angeschaut hatte. Wer weiß, wo das Mädchen jetzt ist! Immer, wenn ich nichts zu tun habe, wenn ich frei bin und meine Gedanken schweifen lasse, erscheint ihr Bild vor meinen Augen und ich sehe sie in all ihrer Schönheit vor mir. (19. Januar 1943)

Vorbereitung auf eine ungewisse Zukunft 

Die andere Phantasiewelt, seine Auseinandersetzung mit der jüdischen Religion und dem jüdischen Volk, bekommt im Verlaufe des Tagebuchs zunehmend die Oberhand. Teilweise über Seiten versucht Mosche Flinker hierin seine Identität zu entdecken und den Grund dafür zu finden, warum sein Volk so leiden muss. Er liest zahlreiche religiöse Schriften, lernt Arabisch für eine mögliche Zukunft in Palästina, wo er Politiker werden will, und ist in den Zeitungen immer auf der Suche nach den neuesten Nachrichten aus dem Osten Europas, wohin seine „jüdischen Brüder“ deportiert wurden. Und wie viele seiner Zeit- und Leidensgenossen hat auch er aufgrund der Verhaftungen in der Nachbarschaft eine Ahnung davon, was passieren wird.

Freitagnachmittag, kurz vor Schabbat, habe ich noch etwas Arabisch gelernt. Gerade als ich aufhören wollte, kam Vater und sagte, er habe schlechte Neuigkeiten. Er hatte gehört, dass im Osten sehr viele Juden sterben und schon Hunderttausende getötet wurden. Als ich dies hörte, war ich völlig niedergeschlagen. […] Ich wusste nicht, wohin mit meinem Kummer und fühlte mich so elend, dass ich dort bei meinen Brüdern sein wollte, um mit ihnen zu leiden. Sterben wollte ich. (22. Dezember 1942, am Morgen)

Der Mann und die Frau, die sie abgeholt haben, waren beide knapp siebzig Jahre alt. Man hat mir schon häufiger erzählt, dass auch alte Menschen deportiert würden, aber ich wollte und konnte das nicht glauben. Jetzt aber habe ich es von jemandem gehört, der die Leute persönlich kannte. Auch wenn es mich kaum noch berührt (vielleicht bin ich mittlerweile an Katastrophen gewöhnt), diese Angelegenheit ist recht interessant. Man kann daraus schließen, dass die Deutschen uns alle, ohne Ausnahme, deportieren werden. Sonst ist nicht viel passiert. (15. Januar 1943)

Sonst ist nicht viel passiert. Tagebucheinträge dieser Art machen sprachlos, gerade weil sie den Sinn des täglichen Aufschreibens noch einmal verdeutlichen, und mit ihnen das Banale und Alltägliche auf so schrecklich einfache Weise dem Gräuel gegenübergestellt werden.

Wie das Leid erfahrbar wird

Mosche Flinkers Aufzeichnungen und die anderer Tagebuchschreiber hat Saul Friedländer als Zeugnisse des Alltäglichen genutzt, aus denen sich Tatsachen herausfiltern lassen, zum Beispiel die Bestätigung dafür, wie die Propagandamaschine der Nationalsozialisten funktioniert hat, oder dass nicht nur die Verfolgung, sondern auch die systematische Vernichtung der Juden bereits 1943 bekannt gewesen ist. Mit ihrer Hilfe gelang es ihm also, Ereignisse in vielen Teilen Europas aus der Sicht der Opfer nachzuzeichnen und somit die Geschichte, aber auch das Leid erfahrbarer zu machen.

Doch bei der Lektüre dieser Zeugnisse wird zugleich verständlich, dass Menschen, die monate- oder gar jahrelang mit einer ungewissen Zukunft leben müssen, Auswege aus ihrer Hoffnungslosigkeit suchen. Das Besondere an dem Tagebuch von Mosche Flinker zeigt sich daher vor allem in der Auseinandersetzung dieses gerade einmal sechzehn Jahre alten Jungen mit der Religion, mit der Suche nach einer Identität, mit dem Leid, das das seit ewigen Zeiten im Exil lebende jüdische Volk ertragen muss. Immer wieder stößt man dabei auf Formulierungen und Gedanken, die einem aufgrund ihrer Weisheit oder Erkenntnistiefe Tränen in die Augen treiben.

Jetzt war er mit seiner Familie ein zweites Mal in die Hände der Deutschen gefallen. Diesmal aber hatte er nichts mitnehmen können. Was sollte ich tun? Was kann man tun? Ich sah die Nicht-Juden auf der Straße herumalbern, es berührt sie nicht! Es ist, als wäre man in einem großen Saal, in dem viele Menschen fröhlich sind und tanzen, während eine kleine Gruppe Menschen still in der Ecke sitzt. Ab und an holen sie aus diesem Grüppchen ein paar Leute, schleppen sie in ein Nebenzimmer und drücken ihnen die Kehle zu. Die anderen feiern gelassen weiter. Es berührt sie nicht. Vielleicht haben sie ja dadurch nur noch mehr Spaß. (22. Januar 1943)

Die Geschichte ist nicht vergessen

Im April 1944 wird die Familie Flinker durch einen jüdischen Spitzel verraten. Im Mai werden sie nach Auschwitz deportiert. Seine Mutter wird gleich bei Ankunft ermordet. Am 20. Januar 1945, nach mehrmonatigem Arbeitseinsatz im KZ Echterdingen bei Stuttgart, werden Mosche Flinker und sein Vater, geschwächt von Typhus und Unterernährung, nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verliert sich ihre Spur.

Seine Schwestern und sein Bruder überleben. Unter den Habseligkeiten, die sie nach dem Krieg finden, entdecken sie drei Notizbücher, gefüllt mit seinem Tagebuch. Es wird 1958 durch die Gedenkstätte Yad Vashem auf Hebräisch veröffentlicht. Die Geschichte, die es erzählt, ist somit nicht vergessen. Sie ist eine von sechs Millionen Stimmen, die auch Saul Friedländer hat zu Wort kommen lassen. Aber „sie sind nicht nur dazu da, um etwas zu illustrieren, sondern auch um zu schreien“. Das Tagebuch endet mit einem mehrseitigen Gedicht. Das ist sein Anfang:

AM NACHMITTAG VOR DEM MITTAGSGEBET

Ich sitze hier am Fenster
Und bereite mich vor
Auf das Gebet am Mittag
Ich schaue vor mich hin
Und sehe – alles wird rot
D e r  g a n z e  H o r i z o n t  r o t
Wolken aus Blut bedecken den Himmel
Vor diesem Anblick fürchte ich mich
Erwäge ich in meinem Kopf
Woher kommen diese Wolken?
Wolken aus Blut
Woher seid ihr gekommen
Und plötzlich wird es mir klar
Alles ist deutlich
Alles so einfach
Weißt du es nicht
Sie kommen aus den Meeren voll Blut
Meere voll Blut von Millionen Juden
Gefangen und wer weiß, wo sie sind.

 


„Auch wenn ich hoffe“ – Mosche Flinkers Tagebuch 

Am Abend des Passahfestes 1944 verhaften die Deutschen Mosche und seine Familie. Der junge Tagebuchschreiber und seine Eltern kommen in Auschwitz um. Seine Geschwister überleben, und unter den Habseligkeiten der Familie, die sich nach dem Krieg wiederfinden, entdecken sie drei Notizbücher: das Tagebuch von Mosche Flinker.

Mosche Ze’ev Flinker wurde am 9. Oktober 1926 in Den Haag geboren. Sein Vater kam aus Polen und lebte als wohlhabender Kaufmann mit seiner Familie in den Niederlanden. Nach dem Einmarsch der Deutschen floh die Familie 1942 nach Brüssel, wo Mosche anfing, Tagebuch zu schreiben. Verraten durch einen jüdischen Spitzel, wurden er und seine Familie im Mai 1944 nach Auschwitz deportiert und voneinander getrennt. Am 20. Januar 1945, nach mehrmonatigem Arbeitseinsatz im KZ Echterdingen bei Stuttgart, wurden Mosche und sein Vater, geschwächt von Typhus und Unterernährung, nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verliert sich ihre Spur.

Mosche Flinkers fünf Schwestern sowie sein Bruder überlebten. Unter den Habseligkeiten, die sie nach dem Krieg fanden, entdeckten sie drei Notizbücher, gefüllt mit seinem Tagebuch. Es wurde 1958 erstmals durch Yad Vashem auf Hebräisch veröffentlicht.

Links

„Auch wenn ich hoffe“ – Das Tagebuch von Mosche Flinker auf den Seiten der Ullstein Buchverlage 

Martin Schults Beiträge auf dem resonanzboden: Neulich in der Jammerbremse… gründeten wir eine Partei und Neulich in der Jammerbremse… stieg die Eintracht ab

„Flokati oder mein Sommer mit Schmidt“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage

Die offizielle Website von Martin Schult

 

Martin Schult

Martin Schult

Martin Schult, Jahrgang 1967, studierte Afrikanistik und Ethnologie in Frankfurt und Berlin. Nach mehreren Aufenthalten in West- und Ostafrika und Lehrtätigkeiten in Berlin und Zürich, arbeitet er seit 2004 beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Er ist der stellvertretende Leiter des Berliner Büros und betreut den Friedenspreis. Martin Schult lebt mit seiner Familie in Berlin.

Foto: © Nadine Städtner

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