Wie die Katze sich selbst gezähmt hat

Bei anderen Tierarten nahmen Menschen deren Junge zu sich, zähmten sie oder übten mit ihnen ein Zusammenleben ein. Die Katze aber hat von sich aus beschlossen, in die Häuser der Menschen einzuziehen. Deshalb hat eine Katze keinen Herrn, deshalb ist die Grundlage des Lebens mit ihr immer ein Pakt, eine Abmachung, und nicht eine Unterwerfung, sagt Paloma Díaz-Mas, Autorin des Buches Meine Katze, die Philosophin.

Auf den Marktplätzen nordafrikanischer Städte begegnet man noch heute Geschichtenerzählern. Vor einem kleinen Kreis von Zuhörern geben sie aus dem Stegreif Geschichten zum Besten, die von Generation zu Generation mündlich überliefert wurden und die jeder Erzähler nach Belieben ausschmückt. Dazu gehört auch jene von der Zähmung des Menschen durch die Katze, und eine ihrer möglichen Versionen lautet wie folgt:

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Vor Tausenden von Jahren hatte die Katze einen einzigen sehnlichen Wunsch, nämlich in die Kornkammern des Menschen zu gelangen. Nicht das Getreide lockte sie, denn für eine Katze hat es keinerlei Wert. Sie hatte vielmehr beobachtet, dass Ratten und Mäuse in die Getreidespeicher huschten. Durch jedes noch so kleine Loch und jeden noch so schmalen Torspalt schlüpften sie hinein, um sich über Weizen und Gerste herzumachen. Da dachte sich die Katze, die ein schlaues und listiges Tier ist, wenn auch sie in die Scheunen und Kornkammern der Menschen gelänge, fände sie dort allzeit reiche Beute und könnte sich mühelos und ohne Gefahren ernähren.

Den menschlichen Ansiedlungen, zu denen diese Kornkammern gehörten, konnte sie sich aber unmöglich nähern. Die Katze war ein wildes Tier, das in der Wüste lebte. Nachts, wenn die Erde sich von der glühenden Hitze erholte und Insekten und Kleingetier ihre Schlupflöcher im Sand verließen, um in der kühlen Nachtluft aufzuleben, ging sie auf die Jagd. Der Mensch verabscheute die wilden Wüstentiere, er tat alles, um sie von seinen Behausungen fernzuhalten, jagte und tötete sie sogar. Deshalb konnte sich die Katze den menschlichen Ansiedlungen und den Getreidekammern nicht nähern.

Die Katze aber besitzt eine Eigenschaft, die dem Menschen fremd ist. Sie ist geduldig, sie kann warten. Im Gegensatz zum Menschen, der alles rasch erledigen will, der voller Hast seiner Arbeit nachgeht und kaum Zeit findet, sich auszuruhen, setzt die Katze sich hin, macht es sich bequem und wartet auf die beste Gelegenheit. Erst dann schreitet sie zur Tat. So überlegte die Katze und überlegte und überlegte, wie sie in die Getreidescheunen gelangen könnte. Bis sie schließlich beschloss, einen ersten kleinen Versuch der Annäherung zu wagen.

Eines Nachts, als die Menschen schliefen, schlich sich die Katze in die Nähe einer Siedlung und suchte sich einen Baum aus, der ihr für ihr Vorhaben geeignet schien. Mit Hilfe ihrer spitzen Krallen kletterte sie den Stamm hinauf und setzte sich auf einen der oberen Äste. Dort wählte sie einen Platz, der von unten gut sichtbar war, von dem sie aber auch leicht flüchten konnte, falls die Menschen versuchten, sie einzufangen.

Es wurde Tag, und zunächst bemerkten die Menschen die Katze nicht. Obwohl sie für jedermann zu sehen war, fiel sie mit ihrem Fell im Licht- und Schattenspiel des Blattwerks nicht auf. Auch waren die Menschen viel zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt und schauten nicht einfach so, zum Vergnügen, nach oben, dorthin, wo die Katze saß und sie von ihrem sicheren Ast aus beobachtete. Also wartete die Katze und wartete und wartete.

Nach einigen Tagen geschah es zur Mittagszeit, als die Sonne am höchsten am Himmel stand, dass die Menschen die Müdigkeit und die Hitze nicht länger ertrugen und sich unter einen Maulbeerbaum setzten. Dieser Baum spendet besonders kühlen Schatten. Es war derselbe Baum, der schattigste von allen, auf den sich die Katze in weiser Voraussicht gesetzt hatte. Einer der Menschen streckte sich im Schatten aus, und als er hinaufschaute, sah er die Katze, die bequem hoch oben auf ihrem Ast saß. Er zeigte sie den anderen, und da begannen alle, mit Steinen nach ihr zu werfen, um sie zu töten oder vom Baum zu jagen, wie sie es mit allen Raubtieren taten. Die Menschen von damals waren rohe Gesellen und machten kaum einen Unterschied zwischen einer Katze und einer Schlange oder einem Schakal. Für sie waren alle freilebenden Tiere gleich. Doch da die Katze auf einem sehr hohen Ast saß, erreichten die Steine, die nach ihr geworfen wurden, sie nicht, sondern fielen immer wieder auf die herab, die sie geworfen hatten. Schließlich waren die Menschen es leid, von Steinen getroffen zu werden, die sie selbst hoch in den Baum geworfen hatten, und beschlossen, die Katze in Frieden zu lassen. Unter ihren wachsamen Blicken wollten sie sich noch ein wenig ausruhen und dann wieder an die Arbeit gehen. Die Katze blieb, wo sie war, an der Stelle, die sie sich ausgesucht hatte. Sie blieb, solange ihr danach war, verschwand, wenn sie Lust dazu hatte, und kehrte zurück, wann immer es ihr gefiel. Und manchmal fing sie einen der Vögel, die herbeiflogen, um von den Früchten des Baumes zu fressen.

Nach einiger Zeit stellten die Menschen fest, dass die Vögel den Baum, den die Katze Tag für Tag aufsuchte, nicht länger leer fraßen, weil sie von der Katze gefangen wurden oder weil sie aus Angst vor ihr dem Baum fernblieben. Das fanden die Menschen gut und freuten sich, dass die Katze immer wieder auf den Baum kletterte. Sie sollte ruhig dort oben sitzen bleiben, je länger, desto besser. So begann die Katze, den Menschen zu zähmen, denn die Zähmung eines Tieres fängt stets damit an, dass das zu zähmende Tier die Gegenwart seines neuen Herrn akzeptiert, ohne ihn anzugreifen. Die Katze hatte genau das erreicht: dass der Mensch ihre Gegenwart akzeptierte, sie sich sogar wünschte.

Nachdem der Mensch sich also an die Gegenwart der Katze gewöhnt und sie als Herrin anerkannt hatte, war es für diese ein Leichtes, in die Scheunen des Menschen zu gelangen, denn sie hat einen geschmeidigen, wendigen Körper, kann springen und klettern. Zwar passte sie nicht durch die kleinen Löcher in den Scheunentoren, aber sie schlüpfte mit Leichtigkeit durch die Klappen, durch die das Getreide in die Speicher geschüttet wurde, oder durch die Dachluken, die man angebracht hatte, damit das Getreide trocknete und nicht verfaulte. Nun jagte sie dort Nacht für Nacht, nach Herzenslust und ohne große Mühe, denn Ratten und Mäuse kamen arglos herein und sahen die Katze nicht, die sich zwischen den Getreidehaufen versteckt hatte. Tagsüber konnte die Katze in den Scheunen schlafen, vor der Hitze geschützt.

Aber die Katze war stolz. Es genügte ihr nicht, in den Getreidekammern der Menschen zu jagen und bequem zu schlafen, sie wünschte sich, der Mensch möge sich dankbar zeigen und nach ihren Gefälligkeiten verlangen. Deshalb begann sie, gezielt tote Mäuse an Stellen abzulegen, wo der Mensch sie sehen musste, wenn er das Korn aus der Scheune holte. Dabei achtete sie tunlichst darauf, ihre Krallenspuren gut sichtbar an dem kleinen Tier zu hinterlassen, damit der Mensch erkennen konnte, wer es getötet hatte. Bisweilen tappte sie sogar absichtlich durch das Blut ihrer Beute oder wetzte sich die Krallen am Kalk, mit dem die Scheunenwände bestrichen waren, und lief dann überall mit blutverschmierten oder kalkweißen Pfoten umher, deutliche Tatzenspuren hinterlassend. Der Mensch sollte sehen, wer ihm diese Dienste erwies und wem er dafür zu danken hatte, dass er von all den Ratten und Mäusen, die stets sein Getreide fraßen, befreit wurde. Der Mensch war etwas langsam und schwer von Begriff, irgendwann aber fiel ihm auf, dass es in den Kornkammern, in denen er Katzenspuren entdeckte, keine Ratten mehr gab und das Korn nicht mehr weniger wurde. Da war er der Katze so dankbar, dass er ihr erlaubte, in seinen Scheunen zu wohnen und dort nach Herzenslust ein und aus zu gehen.

Aber die Katze war stolz. Sie wünschte sich, größere Macht über die Menschen zu haben, Einlass in ihre Häuser zu finden und sich das Beste daraus zu nehmen. Und während sie so auf den Getreidehaufen hockte, die den Lebensunterhalt der Menschen darstellten, begann sie abermals zu überlegen, wie sie ihr Ziel erreichen könnte, und sie überlegte und überlegte und überlegte.

Nach langem Grübeln fiel ihr plötzlich ein, dass dem Menschen überaus viel an seinen Sprösslingen lag, für die er hingebungsvoll sorgte und die er jahrelang ernährte. Da dachte die Katze, falls es ihr gelänge, auch die Jungen des Menschen zu zähmen, würde der Mensch ihr gewiss jeden Wunsch erfüllen und stünde ihr ganz zu Diensten. Im Übrigen schätzte die Katze die Menschenjungen, da sie stets an behaglichen, gut geschützten Plätzen lagen und einen köstlichen Duft nach der warmen Milch verströmten, die sie an den Brüsten ihrer Mutter, dem Menschenweibchen, tranken. So schlich sich die Katze eines Tages in das Haus des Menschen. Ob sie durch eine angelehnte Tür oder durch ein Fenster oder durch ein Loch im Dach hineingelangte, das wissen wir nicht, nur dass die Katze auf all diesen Wegen ins Haus gelangen konnte, dass es für sie kein echtes Hindernis gab. Überdies war sie mutig und scheute keine Gefahr. Sie kauerte sich in eine Ecke und wartete, bis es Nacht wurde und der Mann und seine Frau einschliefen. Dann kroch sie aus ihrem Versteck und schlich zu der Wiege, in der das Menschenjunge lag, kuschelte sich neben das kleine Geschöpf, um sich an ihm zu wärmen, und schlief alsbald ein. Da das Junge noch sehr klein war, glich es einem Tier, war folglich weiser als seine Eltern – denn beim Heranwachsen geht den Menschen mehr und mehr Weisheit verloren, was an einer Krankheit namens Vernunft liegt – und fand die Wärme der Katze und ihr weiches Fell, das noch weicher und wärmer war als die Haut seiner eigenen Mutter, des Menschenweibchens, sehr angenehm. Und so kuschelte es sich an die Katze, und beide schlummerten in dieser Nacht viele Stunden eng aneinandergeschmiegt. Die Katze hatte das Menschenjunge gezähmt.

Während Katze und Kind in köstlichem Schlaf in einer Wiege beieinanderlagen, kroch eine Ratte aus ihrem Loch. Denn der Duft nach warmer Milch, den die Säuglingslippen verströmten, lockt auch sie. Oft huschen sie zu den Wiegen, in denen die Kleinen schlafen, schlüpfen unter die Bettdecke und knabbern an deren Öhrchen und deren Händchen, für Rattenmäuler süße Delikatessen.

Und so war es auch diesmal. Die Ratte kroch in die Wiege des Säuglings, um an dessen Öhrchen und Fingerchen zu knabbern, die so lecker nach Milch dufteten. Sie merkte aber nicht, dass dort die Katze in der Wärme des Menschenjungen schlief. Katzen haben ein überaus feines Gehör und können im Dunkeln sehen, und so erwachte die Katze sofort, machte sich an Ort und Stelle, in der Wiege, und fast ohne sich zu rühren, jagdbereit, packte die Ratte, schlug ihr die Zähne in den Nacken und tötete sie mit einem gezielten Prankenhieb.

Die Katze ist ein schlaues und listiges Tier, und obwohl sie hungrig war und die Ratte liebend gern verspeist hätte, kam ihr der Gedanke, es könnte doch nützlich sein, sie nicht zu fressen, sondern vor die Wiege fallen zu lassen. Dann wäre der Mensch ihr dankbar wie schon zuvor, als er die toten Mäuse in der Scheune fand. Gesagt, getan. Als am Morgen die Frau des Menschen ihren Säugling stillen wollte, sah sie die Ratte am Fuß der Wiege liegen und erschrak. Dann entdeckte sie neben dem Kind die schlafende Katze (die nur so tat, als schliefe sie) und begriff, dass sie den Säugling vor dem Tod gerettet hatte oder zumindest vor der Gefräßigkeit der Ratte, die ihm Ohren und Finger abgenagt hätte. Unverzüglich erzählte die Frau ihrem Mann von der Entdeckung, damit auch er der Katze dankte für den großen Dienst, den sie ihnen erwiesen hatte.

Von diesem Tag an erlaubte der Mensch der Katze, nach Lust und Laune in seinem Haus ein und aus zu gehen, im Winter neben dem warmen Ofen und im Sommer im kühlsten Winkel des Hauses zu liegen. Und zum Dank stellte er ihr täglich etwas von den Nahrungsmitteln hin, die er selbst am liebsten aß, und die Katze fraß sie, mal ja, mal nein, ganz wie es ihr gefiel. Fortan fügten der Mensch und seine Familie sich in allem den Wünschen der Katze: Wenn der Mensch sich irgendwo hinsetzen wollte, wo schon die Katze lag, verscheuchte er sie nicht, sondern begnügte sich mit einem anderen Platz, denn die Katze durfte als Erste wählen, wo sie sich niederlassen wollte, erst dann wählte der Mensch. Und wenn eine Tür geschlossen war und die Katze sich davorstellte und miauend verlangte, man sollte sie ihr öffnen, liefen der Mann oder die Frau oder das Kind gleich herbei und machten ihr den Weg frei, denn dem Miauen der Katze folgten sie wie einem Befehl, der unbedingten Gehorsam verlangt.

Damals hielten sich viele Menschen Vögel, um sich an ihrem Gesang und der Farbe ihres Gefieders zu erfreuen und ihre Nähe zu genießen. So lebten in den Häusern des Menschen Singvögel, Hühner und Hähne, Gänse und anderes Federvieh, das in den Höfen und Zimmern frei umherlief, den Männern und ihren Frauen Gesellschaft leistete und den Kindern als Spielgefährten diente.

Die Katze störte das sehr, denn die Vögel waren schmutzig und hinterließen überall ihre Exkremente. Für eine Katze aber gibt es nichts Lästigeres als Schmutz. Außerdem pickten die Vögel, auf den Schutz ihrer Herren vertrauend, frech in dem Futter herum, das man für die Katze hingestellt hatte, oder setzten sich an deren Lieblingsplätze. Und wenn die Katze sie fortjagte, hinterließen sie lauter Federn und Kotgeruch, so dass die Katze lange scharren und sich putzen musste, um den Gestank wieder loszuwerden.

Also beschloss sie, die Vögel aus dem Haus zu vertreiben, und begann, sie ohne Unterlass zu jagen und ihnen keine Ruhe mehr zu gönnen, so dass die Menschen hin und wieder eine tote Turteltaube auf ihrem Bett fanden oder mitten im Hof, neben dem Brunnen, eine Gans mit abgerissenem Kopf.

Da die Menschen nicht so schnell von Begriff sind, dauerte es eine Weile, bis der Groschen fiel und sie die Vögel aus den Häusern verbannten. Sie sperrten sie in Käfige oder Gehege, wo sie sie fütterten und versorgten, und so liefen nun nicht länger Hühner durch die Schlafgemächer, und die Tauben flatterten nicht mehr durch die Küchen. Die Katze war nun die einzige Herrin über die Wohnstatt des Menschen.

Gelegentlich, wenn sie rollig war oder Lust hatte, in fremden Revieren zu jagen, verließ die Katze das Haus des Menschen, verschwand für Tage oder Wochen und kehrte erst zurück, wenn ihr danach war, denn sie brauchte nicht um Erlaubnis zu fragen, um in Haus, Scheune oder Gemüsegarten des Menschen ein und aus zu gehen. Und wenn die Katze heimkehrte und der Mann und die Frau sie durch die Tür kommen oder in ihrer Lieblingsecke sitzen sahen, freuten sie sich und sagten zueinander: „Sieh mal, die Katze ist wieder da!” Wie eh und je brachten sie ihr Futtergaben dar oder wagten es, ihr zum Zeichen ihrer Unterwürfigkeit mit der Hand über den Rücken zu streichen, denn so drückt der Mensch seine Ergebenheit gegenüber der Katze aus. Bisweilen machte die Katze den Rücken krumm und reckte den Schwanz in die Höhe, um zu zeigen, dass sie die Ergebenheitsbekundung annahm. War sie aber schlecht aufgelegt, fauchte sie und fuhr die Krallen aus, damit der Mensch von ihr abließ und sie nicht länger belästigte.

Eines Tages starb die Katze, und der Mensch war so untröstlich, dass er wenigstens ihren Leichnam aufbewahren wollte. Er ließ Einbalsamierer kommen, die den Katzenkörper einbalsamierten und mumifizierten, wie sie es mit den Menschen taten, und ihn in einen kleinen, nach Katzenmaß angefertigten Sarg legten. Dann bestattete der Mensch die Katze mit all den ihr gebührenden Ehren, und von diesem Tag an betrachtete er sie als Gott und ließ sogar Wandgemälde und kleine Skulpturen nach ihrem Ebenbild schaffen.

Die Katze aber hatte auf Erden eine große Nachkommenschaft hinterlassen, und bald kamen andere Katzen in die Häuser, nahmen dort die ihnen zustehenden Plätze ein und empfingen die ihnen gebührenden Huldigungen. Und die Menschen freuten sich, dass ihr wiedergeborener Gott sie besuchte.

So hat die Katze den Menschen gezähmt und sich untertan gemacht, und diese Herrschaft dauert bis heute an.


Das Buch
VS_9783471351352-Diaz-Meine-Katze-die-Philosphin_U1.inddAls Palomas Katze Tris-Tras stirbt, ist ihre Trauer groß. Paloma erinnert sich, wie die kleine Tris-Tras ihren Platz in der Familie gefunden hat, die Gelassenheit und Eleganz der Katze stehen ihr lebhaft vor Augen. Vor allem erinnert sie sich an die uneingeschränkte Hingabe an das Hier und Jetzt, die Tris-Tras ihr vorgelebt hat. Und wie die Katze Schritt für Schritt ihr Leben verändert hat. Paloma möchte auf die Freude, die eine Katze ins Haus bringt, nicht verzichten. Dass sie am Ende zwei hat, die eine heißt Tris, die andere Tras, ist eine schöne Überraschung!

Links
Meine Katze, die Philosophin auf den Seiten der Ullstein Buchverlage

 

 

 

 

Paloma Díaz-Mas

Paloma Díaz-Mas

Paloma Díaz-Mas, geboren 1954 in Madrid, unterrichtete fast zwanzig Jahre Literatur an der Universidad del País Vasco (Universität des Baskenlandes). Sie hat Fachliteratur, Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Ihr aktuelles Buch Meine Katze, die Philosophin ist am 26. Februar im List Verlag erschienen.

Foto: © privat

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