Ich zitiere mich: Zoe Hagen

Für unsere Reihe Ich zitiere mich lesen Autorinnen und Autoren ausgewählte Lieblingssätze aus ihren Büchern. Mit dabei: Zoe Hagen, deren Debütroman Tage mit Leuchtkäfern am 14. März erscheint. Es geht um Antonia, eine Kämpferin die Schmerzen hat, die zweifelt, aber trotzdem nicht aufgibt.


Das Buch
Als Antonia in einer Winternacht dem Studenten Fred begegnet, bekommt ihr Leben Überlänge. Denn Fred und seine Freunde, die sich „der Club der verhinderten Selbstmörder” nennen, werden ihr Familienersatz. Bei ihnen kann Antonia einfach sie selbst sein – auch wenn es verdammt wehtut: Der Stress mit ihrer Mutter, eine Patchworkfamilie, der sie sich nicht zugehörig fühlt, und dieser ganze Selbsthass. Sie findet sich im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen, ständig hängt sie über dem kalten Weiß der Porzellanschüssel. Ihre neuen Freunde, allen voran der sensible und versponnene Noah, sind wie Glühwürmchen in ihrer bodenlosen Traurigkeit.
Wenn du jung bist, weißt du eben manchmal nicht, ob du dich umbringen oder nicht doch lieber eine Tasse Tee machen solltest. Doch es kommt der Tag, an dem Antonia sich zwischen Leben und Tod entscheiden muss.

Links
Tage mit Leuchtkäfern auf den Seiten der Ullstein Buchverlage
Zoe Hagen bei Facebook

Zoe Hagen

Zoe Hagen

Zoe Hagen, geboren 1994, steht regelmäßig mit ihren Texten auf der Bühne. 2014 wurde sie deutsche Vize-Meisterin der U20-Poetry Slammer. Ihr Debüt schrieb sie mit 17 Jahren binnen weniger Wochen. Damals hätte sie sich über mehr Glühwürmchen in ihrem Leben gefreut. Ihr Debütroman Tage mit Leuchtkäfern erscheint am 14. März im Ullstein Verlag als Taschenbuch.

Foto: © Nadine Städtner

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Ein Kommentar

  1. Liebe Zoe Hagen,
    du kennst mich nicht und ich dich auch nicht… Das war das erste was ich von ihnen gelesen habe, denn das haben sie mir in meine Ausgabe von Tage mit Leucht Käfern rein geschrieben.
    Ihr Buch hat mir in meiner momentanen schwierigen Situation viel Kraft und viel Stoff zum nachdenken gegeben.
    Ich finde ihr Buch ist ihnen sehr gut gelungen, da es nicht dieses typische Buch ist in dem eine Person ein psychisches Problem hat und sich selbst bemitleidet. Das Mädchen in ihrem Buch, Antonia, nimmt stattdessen ihr Leben in ihre eigene Hand und das ist die Sache die mir sehr viel Kraft gibt.
    Ich möchte mich also bedanken für ihren Gruß in meinem Buch, welches meine Mutter während der Leipziger Büchermesse bei ihnen gekauft hat. Vielleicht hat sie ja ein kurzes Gespräch mit ihnen geführt.
    Ihr letzter Satz in diesem Gruß ist: „Ich hoffe , dass dir das Buch gefällt.“
    Und das hat es mir sehr.
    Liebe Grüße Kim Basler

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