„Unsere Gleichheit zerbröselt“:
Christoph Kucklick und Sascha Lobo über die granulare Gesellschaft

In seinem aktuellen Buch „Die granulare Gesellschaft“ beschreibt Christoph Kucklick die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Für Resonanzboden hat er sich zum Videogespräch mit Sascha Lobo getroffen. Zusammen diskutieren die beiden die Auswirkungen der zunehmenden Granularität und wagen einen Blick in die Zukunft. Sehen Sie hier den ersten Teil unserer Videoreihe.

Hier geht’s zu Teil 2 des Videogesprächs

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Sascha Lobo, Jahrgang 1975, ist Autor, Strategieberater und hält Fach- und Publikumsvorträge. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Internet auf Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur. Auf Spiegel Online erscheint wöchentlich seine Kolumne “Mensch-Maschine” über die digitale Welt. Zuletzt erschien sein Buch “Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei”, geschrieben gemeinsam mit Christopher Lauer.

Weblinks
„Die granulare Gesellschaft“ auf den Seiten der Ullstein Buchverlage
Christoph Kucklick bei Twitter
Sascha Lobo bei Twitter
Die Homepage von Sascha Lobo

Christoph Kucklick

Christoph Kucklick

Christoph Kucklick, Jahrgang 1963, ist promovierter Soziologe und Journalist. Der Chefredakteur der GEO schrieb vorher unter anderem für Die Zeit, Brand eins und Capital. Seine Dissertation Das unmoralische Geschlecht ist bei Suhrkamp erschienen. Kucklick lebt in Hamburg.

Foto: © Conrad Piepenburg

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2 Kommentare

  1. […] In seinem aktuellen Buch „Die granulare Gesellschaft“ beschreibt Christoph Kucklick, Jahrgang 1963, promovierter Soziologe (“Das unmoralische Geschlecht”) und Journalist, die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Die Digitalisierung verändere unsere Wahrnehmung der Welt, sagt der GEO-Chefredakteur, und das überrascht zunächst nicht: “Unsere Körper, die Natur, die Gegenstände – alles erscheint in höherer Auflösung, es existieren immer mehr Daten. Feinste Unterschiede werden erkennbar, das Individuelle überlagert das Allgemeine”. Vor diesem Hintergrund zweifelt Kucklick daran, dass wir unser gesellschaftliches Ideal der Gleichheit noch aufrechterhalten können.Denn im Umgang mit komplexen Daten seien uns Computer zusehends überlegen. “Wer sind wir noch, wenn Intelligenz und Rationalität nicht mehr als allein menschliche Merkmale gelten können? Müssen wir uns vom homo rationalis zum homo irritabilis entwickeln, um uns von intelligenten Maschinen abzugrenzen?” In seinem Buch erklärt Christoph Kucklick, früher Autor für Die Zeit, Brand eins und Capital, die fundamentalen Umwälzungen unserer Zeit. Er zeigt, dass wir den Herausforderungen nur mit einem neuen humanen Selbstverständnis und einem veränderten Gesellschaftsmodell begegnen können. In der granularen Gesellschaft lösen sich auch unsere Gewissheiten auf: Wir werden uns neu erfinden müssen. Vor kurzem haben Kucklick und Sascha Lobo sich vor einer Videokamera unterhalten: […]

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